MBO@Halder

Die Kennzahlen der Halder-Beteiligungen

15.11.2011

Mit jedem Fonds investiert Halder mehr in den deutschen Markt und die Beteiligungen führen zu hohen Renditen. Die gute Entwicklung des investierten Kapitals beruht auf der Konzentration auf den Mittelstand und einer steilen „Lernkurve“, die sich in der Vervielfachung des Kapitals und einer geringen Verlustquote zeigt.

  • Halder III und Halder IV waren auf Investitionen in den Benelux-Ländern bzw. Deutschland ausgelegt und das Frankfurter Team war bei diesen Fonds für Beteiligungen an deutschen Mittelständlern verantwortlich. Von 2003 an verwaltet das Team Fonds, die ausschließlich in Deutschland investieren; seit 2008 mit einer eigenen Managementgesellschaft. Gegenüber €32 Mio., die Halder III in Deutschland investierte, hat sich das auf diesen Markt zielende Kapital bei Halder-GIMV Germany II auf € 325 Mio. verzehnfacht.

  • Als „Horizon-IRR“ wird die Rendite aus Sicht der Kapitalgeber – Limited Partner – über einen bestimmten Zeitraum bezeichnet, d. h. netto und annualisiert. Zur Berechnung werden die Zu- und Abflüsse sowie das Fondsvermögen zu Beginn und am Ende dieser Periode für alle Fonds berücksichtigt, die während des betrachteten Zeitraums von Halder betreut wurden. Halders Rendite von annähernd 20% über 20 Jahre ist ein guter Wert: Der Durchschnitt für alle europäischen Buy-Out-Fonds beträgt 12,4% (Quelle: EVCA, 2010 Pan European Private Equity Performance Benchmark Study).

  • Halder nutzt alle Möglichkeiten für den Exit: Meist wird eine Beteiligung an strategische bzw. Finanzinvestoren verkauft oder an die Börse gebracht. Die Renditen sind beim Börsengang oder beim Verkauf an Finanzinvestoren oft höher. Eine mögliche Erklärung dafür findet sich hier.

  • Die Beteiligungsstrategie bestimmt die Qualität der Ergebnisse. Bei Halder gilt das nicht nur für einen, sondern für alle Fonds: Die Grundlagen der Beteiligungspolitik wurden über 20 Jahre beibehalten und immer weiter verfeinert. Insgesamt hat Halder lediglich vier Beteiligungen mit Verlusten abgeschlossen und dadurch im Verhältnis zum gesamten Investitionsvolumen eine sehr niedrige Verlustquote erzielt. Gleichzeitig waren die Renditen überdurchschnittlich hoch – ein Ergebnis der auf etablierte mittelständische Unternehmen und MBOs konzentrierten Strategie.

  • Die Kontinuität der Beteiligungsstrategie von Halder zeigt sich auch in der Umsatzgröße der Zielunternehmen. Der Umsatz hat sich zwar gegenüber den Anfangsjahren in etwa verdoppelt – der Mittelstand ist in den vergangenen 20 Jahren gewachsen, vor allem international. Aber insgesamt liegen die Umsätze von Unternehmen, die Halder auf Beteiligungsmöglichkeiten überprüft hat, in einem typisch mittelständischen Rahmen.

  • In absoluten Beträgen hat sich das von Halder investierte Kapital mehr als verdoppelt. Über € 500 Mio. sind bereits an die Investoren zurückgeflossen, der verbleibende Betrag entspricht dem Wert des aktuellen Portfolios.