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Halder verkauft Mehrheitsbeteiligung an Alukon

1.2.2013

Bauzulieferer wächst mit kundenspezifischen Lösungen

Frankfurt, 1. Februar 2013. Der Mittelstandsinvestor Halder, Frankfurt, hat eine verbindliche Vereinbarung über den Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung an Alukon, Konradsreuth, an die Hörmann-Gruppe, Steinhagen, abgeschlossen. Hörmann ist der führende Anbieter von Toren, Türen, Zargen und Antrieben in Europa. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden, zu den finanziellen Einzelheiten wurde Vertraulichkeit vereinbart.

Halder hatte Alukon 2007 von AXA Private Equity übernommen. In den Folgejahren wurde die gute Marktposition des Herstellers von Aluminiumrollläden und –toren in Deutschland durch den Ausbau des Vertriebs verstärkt, die osteuropäischen Märkte des Bauzulieferers haben sich seit der Rezession von 2008/09 noch nicht vollständig erholt. Alukon hat die Ertragskraft durch Neuordnung der Fertigung und vor allem durch Ausrichtung des Produktprogramms auf einbaufertige, kundenspezifische Lösungen erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Alukon eine Gesamtleistung von annähernd 73 Mio. € und beschäftigte 375 Mitarbeiter.

Halder ist seit 1991 als Beteiligungsinvestor im Mittelstand aktiv und hat in dieser Zeit 33 Unternehmen Kapital für Wachstum, vor allem durch Internationalisierung des Geschäfts, zur Verfügung gestellt. Mit Alukon ist die letzte Beteiligung des Fonds Halder-GIMV Germany, der insgesamt 155 Mio. € Eigenkapital in neun mittelständische Beteiligungen investiert hatte, verkauft worden. Zurzeit betreut Halder einen Fonds, dem insgesamt 325 Mio. € für Mittelstandsbeteiligungen zur Verfügung stehen. Zuletzt wurde der CNC-Zerspanungsspezialist Helmut Klingel, Pforzheim, durch einen Management-Buy-Out übernommen.