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AquaVital-Gruppe erhält Patent für Keimschutz

29.1.2014

Die AquaVital-Gruppe, seit Sommer 2013 eine Beteiligung von Halder, hat ein europäisches Patent für den Rückverkeimungsschutz von Wasserspendern erhalten, die fest an Wasserleitungen angeschlossen sind. Der Rückverkeimungsschutz arbeitet mit einer Elektrolysezelle und ist seit 2011 zertifiziert. Er wurde vom zur Unternehmensgruppe gehörenden Hersteller, der AQORA GmbH in Forchheim entwickelt. Vertrieben werden die Wasserspender vom Schwesterunternehmen aQto GmbH, Neuss.

(Neuss, Januar 2013) Getränkeschankanlagen der aQto GmbH verfügen über einen Rückverkeimungsschutz, der für einen besonders hohen Hygienestandard sorgt. Jetzt wurde das amtliche Schutzrecht für diese Innovation vom Europäischen Patentamt erteilt.

aQto Wasserspender werden beim Schwesterunternehmen AQORA in Forchheim produziert. Im fränkischen Produktionsstandort wurde der Rückverkeimungsschutz vor mehr als 2 Jahren für aQto entwickelt. Die patentierte Hygieneeinrichtung verhindert, dass Keime durch den Wasserauslass in das Innere des Gerätes gelangen. Somit ist dieTafelwasseranlage selbst nach einer Berührung des Wasserauslasses vor der sogenannten retrograden Verkeimung geschützt.

Bereits im Jahre 2011 bestätigte das Chemische Labor Dr. Graser, dass der Rückverkeimungsschutz ein Eindringen von Keimen durch den Wasserauslass entgegen der Wasserfließrichtung verhindert. Dazu wurde der Rückverkeimungsschutz diversen mikrobiologischen Untersuchungen unterzogen. Die Tests kamen weiterhin zu dem Ergebnis, dass auch bei einer Kontamination des Wasserauslaufes mit extrem hohen Keimkonzentrationen keine retrograde Verkeimung einsetzte.

Das Prinzip des Rückverkeimungsschutzes basiert auf einer Elektrolysezelle. Eine permanente elektronische Überwachung stellt sicher, dass die Zelle ständig funktioniert und dauerhaft für einen hochgradigen Hygienestandard des Trinkwasserspenders sorgt.

„Der Erhalt des europäischen Patents ist für uns ein weiterer Beweis für die hohe Bedeutung intensiver Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Wasserspender Hygiene.“ betont aQto Geschäftsführer Jürgen Linde.

aQto Technik und Service für absolute Hygiene

Seit der Zertifizierung des Rückverkeimungsschutzes in 2011 werden alle Wasserspender ab Werk mit der Hygienevorrichtung versehen. Die steigenden Ansprüche an Wasserqualität und Gesundheit machen die standardmäßige Ausrüstung der Geräte mit diesem Modul unerlässlich. Gemeinhin verfügen aQto Tafelwasseranlagen werksseitig über einen Wasserfilter, einen Stillwasserstoß und einen automatischen Spülmechanismus.

Der Rückverkeimungsschutz hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 12 Monaten und wird einmal jährlich im Rahmen von Wartungsarbeiten ausgetauscht. Mit Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages über einen Wasserspender sorgt der technische Service von aQto dafür, dass jeder Kunde eine vierteljährliche Inspektions- und Wartungsdienstleistung erhält.

aQto Getränkezapfanlagen werden in Unternehmen, Praxen, Behörden und Schulen eingesetzt. In sensiblen Einsatzbereichen wie Kindergärten, gastronomischen Betrieben sowie beim Einsatz in Laboratorien und Medizin sind die Ansprüche an die Wasserspender Hygiene besonders hoch. Dort kann der hygienische Standard der Tafelwasseranlagen wahlweise durch eine zusätzliche UV-C Einheit den erhöhten Anforderungen angepasst werden.