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Bundesinnenminister Dr. Friedrich besucht die GEALAN Fenster-Systeme GmbH

8.3.2013

Der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, zeigte sich bei seinem Besuch am 8. März bei GEALAN beeindruckt von deren Innovationskraft. Vor Ort informierte sich der Bundesminister im persönlichen Gespräch mit Mitarbeitern, dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung über neue Produkte, Marktchancen und Schwierigkeiten, mit denen ein Energie intensives Unternehmen in Hochfranken zu kämpfen hat. Verstärkt wurden die gewonnenen Eindrücke bei einer Besichtigung der Produktion und des firmeneigenen Werkzeugbaus.

Stammsitz in Oberkotzau als Zentrale der Unternehmensgruppe

Mit der Hauptverwaltung, einem Produktionswerk, dem Werkzeugbau, dem Technikum in Döhlau und einer firmeneigenen Werbeagentur bildet der Stammsitz in Oberkotzau das Kernstück der Unternehmensgruppe. Von den konzernweit insgesamt 1.167 Mitarbeitern sind 367 am Standort Oberkotzau bzw. 413 am Standort Tanna beschäftigt. GEALAN ist ein Industriebetrieb mit einer jungen Belegschaft. Der Alterdurchschnitt liegt bei der GEALAN Fenster-Systeme GmbH in Oberkotzau bei 39 Jahren, bei der GEALAN Tanna Fenster-Systeme GmbH in Tanna bei 38 Jahren. Dies spiegelt sich auch in den Ausbildungszahlen wider. In Oberkotzau stehen aktuell 36 junge Menschen in Ausbildung, in Tanna 32. Die Ausbildungsquote liegt entsprechend an beiden Standorten bei ca. neun Prozent.

Optimistischer Blick nach vorne trotz schwierigen Marktumfeldes

Unter dem Einfluss eines nicht einfachen Jahres 2012 und eines intensiven Wettbewerbsumfeldes sieht GEALAN einem positiven Verlauf des Jahres 2013 entgegen. Brancheninsider prognostizieren dem deutschen Fenstermarkt für das laufende Jahr ein Wachstum von zwei bis drei Prozent zum Vorjahresniveau. Diesen vorsichtigen Optimismus stützen unter anderem verschiedene energiepolitische Maßnahmen auf Bundes- und Europaebene, zu denen auch die neue Bauproduktenverordnung (BauPV) gehört.

In Deutschland gelang es GEALAN 2012, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre mit einem Umsatzanteil von ca. 70 Mio. EUR zu stabilisieren. Trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen strebt die GEALAN-Gruppe für 2013 ein deutliches Wachstum im zweistelligen Millionenbereich an, wobei das Wachstum anteilig in den west- und osteuropäischen Ländern erzielt werden soll.

Konzentration auf innovative Neuentwicklungen

Um im Jahr 2013 auf den Wachstumskurs zurückzukehren, setzt GEALAN verstärkt auf Produktinnovationen zur Stärkung der eigenen Bestandskunden. Dafür wurden in den letzten Monaten umfangreiche Investitionen in Produktionswerkzeuge für neue Kunststoffprofile getätigt sowie in den Ausbau der logistischen Leistungsfähigkeit investiert.

Bei den Fensterprofilen werden immer bessere Wärmedämmwerte (Uf-Werte) gefordert. Um diesen Anspruch zu erfüllen, entwickelte GEALAN die Intensiv-Kern-Dämmung IKD®. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der die Profilhauptkammer im Fensterflügel mit einem Spezialschaum ausgeschäumt wird. Dies ist möglich, weil bei der Verklebung der Glasscheibe mit dem Flügelprofil auf den Aussteifungsstahl im Fensterflügel verzichtet werden kann. Durch die Statische-Trocken-Verglasung STV® - sie verklebt Glasscheibe und Fensterflügel miteinander - kann bis zu einer bestimmten Fenstergröße auf die bisher statisch notwendige Stahlaussteifung verzichtet werden. Die dadurch frei werdende Profilhauptkammer steht nun ausgeschäumt für eine Erhöhung der Wärmedämmeigenschaften zur Verfügung. Ziel dieser Entwicklung war es, durch die Verbindung von Klebe- und Schäumtechnik eine Systemlösung zu generieren, die Uf-Werte von unter 0,8 W/m2K – also Passivhausstandard – ermöglicht. Berechnungen autorisierter Prüfinstitute haben diese Erwartungen bestätigt.

Zudem unterstützt GEALAN seine Kunden in vielen Märkten mit einem umfassenden Dienstleistungs-angebot, das in der GEALAN Dienstleistung GmbH in Oberkotzau gebündelt ist. Das Unternehmen zählt mittlerweile 21 Mitarbeiter.