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GEALAN: Mehrgenerationenhaus als Passivhaus

1.10.2012

Im Rahmen der zweiten Hamburger Wohnungsbauoffensive entstand im Stadtteil Eimsbüttel der Hansestadt ein modernes Mehrgenerationenhaus. Das Architekturbüro plante für eine Baugemeinschaft ein 5-geschossiges Passivhaus mit 16 Eigentumswohnungen von 58 m2 – 130 m2, zwei Gemeinschaftsräumen, Tiefgarage und zwei Treppenhäusern.

Im Frühjahr 2010 konnte mit dem Bau des Gebäudes begonnen werden. Die Stadt Hamburg als Initiator der Wohnungsbauoffensive fördert Energie sparendes Bauen mit einem Festzuschuss je m2 Wohnfläche. Um diese Vorgaben einzuhalten, entschloss sich das Planungsbüro, das Gebäude im Passivhausstandard zu realisieren. Bereits im Juli 2011 erfolgte die Fertigstellung des Mehrgenerationenhauses mit einer Gesamtwohnfläche von 1.680 m2.
Fenster als wichtiger Baustein in der Gebäudehülle

Um die Förderauflagen der Stadt Hamburg erfüllen zu können, setzte das Architekturbüro auf das Konzept „Passivhaus“. Das moderne, zeitgemäße Baukonzept des Passivhausstandards überzeugt durch hohe Energieeffizienz bei gleichzeitiger Behaglichkeit in den Innenräumen. Beim Passivhaus bilden die Fenster einen wichtigen Baustein in der Gebäudehülle, an den entsprechend hohe bauphysikalische Anforderungen gestellt werden.

So darf der Wärmeduchgangswiderstandswert Uw für das gesamte Fenster nicht über 0,80 W/m2K liegen. Dies bedeutet, dass auch die dafür verarbeiteten Fensterprofile hohen Ansprüchen genügen müssen. Für das Mehrgenerationen-Passivhaus in Hamburg-Eimsbüttel kam das GEALAN-System S 7000 IQ plus zum Einsatz. Mit seiner Sechs-Kammer-Geometrie bei 83 mm Bautiefe verfügt das System mit Dreifach-Isolierverglasung bereits über Passivhausstandard.