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Gealan Tanna hat 12 neue Azubis

22.9.2012

Gealan Tanna setzt weiter auf eine hohe Ausbildungsquote. Zwölf neue Auszubildende haben in dieser Woche ihre berufliche Laufbahn begonnen. Geschäftsführer Uwe Albert: Der Kampf um Arbeitnehmer ist hart geworden.

Tanna. Gealan Tanna, mit 420 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region, geht das Ausbildungsjahr 2012 mit zwölf neuen Lehrlingen an. „Wir bleiben auf einer hohen Ausbildungsquote von 8,5 Prozent“, sagt Geschäftsführer Tino Albert. Alle Auszubildenden des Unternehmens haben beste Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung, wenn sie gute Leistungen zeigen.

„Wir hatten ganz schön zu tun, um die zwölf Lehrlinge zu bekommen“, sagt Tino Albert. Kooperationen mit Schulen, die Teilnahme an Ausbildungsmessen und Berufswahlbörsen der Schulen, vielfältige Informationen zu den Berufen und zur Unternehmensgruppe über alle medialen Möglichkeiten sind notwendig, um junge Leute für eine Ausbildung in Tanna zu begeistern. Sie kommen inzwischen aus einem weiten Umfeld nicht nur in der Region sondern auch aus Gera, Weißenfels, Plauen und Oberfranken.

„Wir haben auch in diesem Jahr wieder investiert und wollen den jungen Leuten eine hochwertige Ausbildung mitgeben“, setzt der Geschäftsführer eine seiner Meinung nach wichtige Prämisse. Das nicht ohne Grund, denn Gealan setzt seit Jahren auf Produkt- und Prozess-Innovation. Dafür brauche man gute Leute, die mitdenken und immer wieder Neuentwicklungen, die auf dem Markt angenommen werden. So habe sich zum Beispiel die patentierte Statische Trocken-Verglasung etabliert und werde gut verkauft. Auf der anderen Seite stehen ständig steigende Rohstoff- und Energiepreise. Albert vergleicht die Situation des Unternehmens wie in einer Zange zwischen Marktanforderungen und Rohstoffpreisentwicklung. Das Unternehmen Gealan ist trotz weltweiter Krisenstimmung verhalten optimistisch, allerdings ist ein Stillstand auf dem Markt zu verzeichnen, stellt Tino Albert fest. Man erwarte deshalb keine großen Umsatzsprünge in diesem Jahr.

Einer der neuen Lehrlinge bei Gealan ist Pierre Kaschnik (20) aus Zeulenroda, der inzwischen in Tanna wohnt, aber erst im zweiten Anlauf zu Gealan gefunden hat, wie er im Gespräch mit OTZ erzählt. Mit einem Hauptschulabschluss hat er eine Lehre als Metallbauer in Halle angefangen aber nicht beendet. Er zog nach Tanna und bewarb sich bei Gealan, um Industriemechaniker zu werden. Ausschlaggebend war hier die Mundpropaganda, denn über einen Bekannten habe er erfahren, dass „Gealan ein wachsender Betrieb ist und einen guten Ruf hat“. Sein erster Eindruck über den Einsatz in einer Zeitarbeitsfirma habe das auch bestätigt, sagt der junge Mann und freut sich auf seine Ausbildung, die in dieser Woche für die nächsten dreieinhalb Jahre begonnen hat.

Quelle: Uli Drescher / 22.09.12 / OTZ